Wir setzen neue Erkenntnisse konstruktiv in Bewegung

In diesem Zusammenhang, zielt unser "Ideenwerkstatt-LABOR auf die Einbindung neuer Erkenntnisse in vorhandenen Systemen ab. Dies mit dem Ziel, eine konstruktive Metamorphose dieser Systeme zu erzeugen. Hierfür sind u.a. folgende Systeme im Blickfeld: das Philosophie-System, das Mathematik-System, das Wirtschafts-System, das MusikSystem, das Architektur & Stadtbau–System, das Tanz-System, das Darstellungs-System, das Medizin-System, das Literatur-System." 

“And yes, I know we need a system change rather than individual change. But you can not have one without the other.”  Greta Thunberg 23.07.2019  


Ein-LABOR, um Lebensqualität zu erzeugen

Ziel des Vereins ist es, disziplinübergreifend und interkulturell Wissen zu vermitteln, Raum für Publikationen zu geben. Diskussionsprozesse anzustoßen und die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in nachhaltigkeits- und friedensstiftende Pilotprojekten in Hinblick auf ein gutes Leben" zu fördern bzw. durchzuführen und gesellschaftlich bekannt zu machen. Der Verein erreicht seine Ziele insbesondere durch: den Aufbau und die stetige Weiterentwicklung einer Ideenwerkstatt-LABOR. Hier geht es konkret u.a. um die Durchführung von Pilotprojekten Denkanstöße zu entwickeln, zu testen und erlebbar zu machen. Im Ideenwerkstat-LABOR sind die Wissensrecherche, die Wissens-systematisierung ebenso wie das Experimentieren und die Wissenssammlung vorgesehen.


Es geht um eine konstruktive Wandlung des Systems   

Wir bauen auf die SYSTEMTHEORIE -auch Leben-Theorie genannt- in der Tradition von Ludwig von Bertalanaffy (1901-1972)  und Humberto Maturana (1928-) & Francisco Varela (1946-2001). Denn die Systemtheorie bietet:  

 

[...] eine bisher nicht geahnte Einheit des Weltbilds. Seine obersten Leitprinzipien sind überall die gleichen, ob es sich nun  um unbelebte Naturdinge, um Organismen, um seelische oder schließlich um gesellschaft-geschichtliche Vorgänge handelt. Diese allgemeinen Prinzipien lassen sich -wir können das hier nur andeuten- in der exakten Sprache der Mathematik zum Ausdruck bringen."                         

 (von Berlalanaffy 1952,17) 


 An diesem Punkt ist es angebracht, Bertalanffys Gedanken zur Systemtheorie oder „Lebenslehre“, die gezielt auf die Kraft und Vielfalt des organischen Lebens in der Natur im Gegensatz zu den begrenzten Möglichkeiten der mechanischen Sichtweise hinweist, nochmals zu beleuchten:



 

„[...] Es wird beispielsweise aus einem halben Keim unter bestimmten Bedingungen ein ganzer Organismus. Eine solche Wiederherstellung des Ganzen, eine Regulation wäre unverständlich, wenn die einzelnen Zellen selbständig eine ihnen ein für alle Mal vorgeschriebene Leistung verrichten würden [...].“
(Bertalanffy 1951, 231)

 

 Wissen kann zu einer fruchtbaren Metamorphose beitragen  


 

Unsere Wissensbereiche

  • Psychologie, Philosophie und Mathematik: Arturo Romero Contreras, Univer­sidad Nacional Autónoma de México & Freie Universität Berlin.   Details
  • Psychologie, Politische Soziologie und Politikwissenschaften: Sabina Morales Rosas, Universidad Nacional Autónoma de México & Humboldt Universität Ber­lin.
  • Physik, Einsteins Relativitätstheorie, Optik & Quantentheorie: Marta Jordi Taltavull Universidad de Bar­celona & Max Plank Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin.  Details
  • Psychologie, Kunst und Kulturwissenschaften: Ana María Gomez-Londoño, Universidad Ja­vierana Kolumbien & Freie Universität Berlin.  Details
  • Ethnologie, Museologie und Dekolonialismus: Andrea Meza Torres Freie Universität Berlin & Humboldt Universität Berlin.   Details

 




Unsere aktive Vereinsmitglieder



 Wir sind mit den VERLAG WIssen-schafft-Neues in Berlin, eng verbunden. Mit dem Ziel: Wissen in Bewegung zu setzen! 

Wie sieht Prof Dr Arturo Romero die AI?  27. Mai 2026 AI

Der mexikanische Philosoph und Hochschullehrer Prof. Dr. Arturo Romero Contreras betrachtet Künstliche Intelligenz (KI) aus einer tiefgründig philosophischen Perspektive und begreift sie als ein zutiefst dialektisches Phänomen. Seine Analysen warnen vor einer einseitigen Betrachtung der Technologie und beleuchten die gesellschaftlichen, logischen und metaphysischen Bruchstellen der aktuellen KI-Debatte.Hier sind die zentralen Säulen seiner Sichtweise auf die KI:

1.. Die Dialektik der Künstlichen Intelligenz Für Dr. Romero ist die KI von einer inhärenten Dialektik geprägt. Dialektik bedeutet in diesem Kontext, dass die Technologie eine Eigendynamik entwickelt. Sie weicht von der Richtung ab, für die sie ursprünglich geplant und definiert wurde. Weil sich die KI ständig in Bewegung befindet, greift ein rein eindimensionales Verständnis (entweder rein funktional oder rein dystopisch) laut Romero zu kurz

2.. KI und "Künstliche Dummheit" (estupidez artificial) Romero betont, dass man den Begriff der Künstlichen Intelligenz nicht isoliert betrachten darf. Um die Technologie und ihre Grenzen wirklich zu verstehen, muss sie zwingend zusammen mit dem Konzept der „künstlichen Dummheit“ interpretiert werden. Er hinterfragt damit kritisch den inflationär und oft unpräzise genutzten Begriff der „Intelligenz“ bei Maschinen, deren logische Funktionsweise klare computationsbasierte Limitationen aufweist.

3. Die technologische Theologie (Engel vs. Dämonen) In seinen Vorträgen – wie etwa beim philosophischen Seminario LEEIA – weist er darauf hin, dass die gesellschaftliche Debatte über KI oft Züge einer „technologischen Teologie“ annimmt. Hinter vermeintlich rein technischen oder soziologischen Diskussionen verbirgt sich seiner Ansicht nach ein metaphorischer Krieg zwischen Engeln und Dämonen. Die Gesellschaft neigt dazu, KI entweder als Heilsbringer (dem engelsgleichen Pol) zu idealisieren oder als absolute Bedrohung (dem dämonischen Pol) zu verteufeln.

4.  Soziale und politische Implikationen  Als Philosoph, der stark vom deutschen Idealismus (insbesondere Kant und Hegel) beeinflusst ist, untersucht Romero KI im Kontext von Machtstrukturen. Er beleuchtet in seinen Publikationen (darunter Essays wie „La (relativamente) escandalosa inteligencia artificial“), wie KI-Systeme gesellschaftliche Kontrollmechanismen, politische Diskurse und die menschliche Wahrnehmung verändern. KI ist für ihn kein neutrales Werkzeug, sondern ein politisches Subjekt, das neue Formen der Realität und der Wissensgenerierung schaf